Unser Workshop Newsbusters funktioniert auch an Schulen: Erfahrungsbericht einer Lehrerin

von Frau Schmid am 02.05.18
Foto: H. Schmid

Mit unseren Workshops rund um digitale Technologien und gesellschaftliches Miteinander möchten wir nicht nur Räume für Jugendliche schaffen, sich auszuprobieren und selbst aktiv zu werden, sondern auch pädagogischen Fachkräften neue Zugänge zu gesellschaftlichen und digitalen Themen ermöglichen. Zwar richten sich unsere Workshops an außerschulische Jugendeinrichtungen, sie funktionieren aber natürlich auch in anderen Kontexten. Ein tolles Beispiel dafür hat uns nun aus einer Berliner Schule erreicht, wo unser Workshop “Newsbusters” im Rahmen eines dreitägigen Projekts mit Schüler/innen der 11. und 12. Klasse eigenständig durchgeführt wurde. Die Lehrerin der Klasse, Frau Schmid, hat ihre Erfahrungen damit für uns zusammengefasst:

Es ist einfach und schnell verständlich für die Workshopleiter/innen, das Material enthält die wichtigsten Punkte, ist aber gleichzeitig auch flexibel (falls keine schnellen Computer vorhanden, weniger/mehr Zeit,…).

Was mich erstaunt hat war, dass der Hauptteil der Schüleraktivität darin bestand, sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen, kritisch zu recherchieren und um Darstellungsformen zu ringen, aber auch damit zu spielen. Und das, ohne dass wir den Schülern dies als Aufgabe gaben, es ergab sich aus dem Ziel selbst etwas sagen zu wollen. Mein Kollege, der normalerweise Politik unterrichtet, war hingerissen.

Wir haben das “Newsbusters”-Material ergänzt durch drei Clips der Bundeszentrale für politische Bildung: “Rhetorische Tricks der Populisten”. Zur Vorbereitung habe ich auf dem youtube-Kanal der TINCON viele Informationen gefunden und auch viele Clips der “Demokratielabore” im Internet angeschaut.

Insgesamt haben die Schüler/innen dann kleine Kampagnen erarbeitet zu einem selbstgewählten Thema und zur Übersicht eine Landkarte zu “Internetphänomene und Politik” angefangen.

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